Archives mensuelles : août 2019

Ich hân vil…

Poème courtois à Vania…

En toute liberté j’ai livré
ma vie à sa merci.
Et ne m’est encore venue la pensée
qu’il puisse être une autre femme.

Qui détournerait d’elle mon cœur.
Quelque mal que souffre du monde,
jamais je ne m’en plaindrai :
seul son mépris,
je ne pourrais supporter.
Une douce parole m’a été dite…

Maintenant l’original en Francique qui rime :

« Ich hân vil ledeclîche brâht
in ir genâde mînen lîp.
Und ist mir noch vil ungedâht,
daz iemer werde dehéin ander wîp,

Diu von ir gescheide mînen muot.
Swaz diu wérit mir ze leide tuot,
daz belîbet von mir ungeklaget,
wan ir nîden
mohte ich nie sô wol erlîden.
Ein liebez maerȩ ist mir gesaget. »

Vania und Kveldun

Gnâden ich…

Poème chevaleresque :

« Comment ne penserai-je à exaucer
celui qui comble mes désirs ?
Puisqu’il m’est parfaitement fidèle,
je veux exalter son cœur.

Je lui dirai de douces paroles
afin de l’élever à telle condition
qu’il me semble : c’est beaucoup
serait-il même l’Empereur. »

Maintenant l’original qui rime :

« Gnâden ich gedenken sol
an ime, der mînen willen tuot.
Sît er mir gtriuwet wol,
sô wil ich hœhen sînen muot

Wes ér mit rehter staete frô !
Ich sage ime liebiu maerè,
dȧz ich in gelegę alsô,
mich dûhte vil, ob ez der Keiser waere. »